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Babysitter: Welcher Stundenlohn ist angemessen?

Kinderbetreuung durch einen Babysitter ist für viele Eltern zum Alltag geworden. Unabhängig davon, aus welchem Grund die Eltern auf externe Hilfe angewiesen sind, stellt sich für sie als Erstes die Frage nach der adäquaten Bezahlung für Babysitter.

Grundsätzlich ist die Bezahlung für den Babysitter eine Verhandlungssache. Eltern und Babysitter sollten mit einem guten Gefühl aus dieser Verhandlung gehen. Nimmt man eine Spanne von 3 bis 12 Euro als Grundlage, lässt sich der Stundenlohn für den Babysitter anhand der folgenden Faktoren individuell bestimmen.

Finanzen

Die Kosten für einen Babysitter hängen selbstverständlich sehr stark von der finanziellen Situation der Eltern ab. Wer selbst 12 Euro pro Stunde verdient, kann nicht dieselbe Summe für einen Babysitter ausgeben.

Alter

Hier geht es in erster Linie um das Alter des zu betreuuenden Kindes. Größere Kinder sind in der Regel pflegeleichter und ihre Betreuung fällt weniger intensiv aus. Dementsprechend wird die Bezahlung fürs Babysitting geringer ausfallen. Das Alter der betreuunden Person ist allerdings auch zu beachten. Geht es um die Betreuung von Babys und Kleinkindern oder besonders pflegebedürftigen Kindern sollte der Babysitter volljährig, mindestens aber 16 Jahre alt sein. Ältere und erfahrenere Betreuer beanspruchen meist auch einen höheren Stundenlohn.

Erfahrung

Babysitter, die über ein Babysitterdiplom verfügen, werden meist höher bezahlt. Ein Babysitterdiplom belegt bestimmtes erworbenes Wissen des Betreuers wie Erste- Hilfe- Maßnahmen, Säuglingspflege, kindliche Entwicklungspsychologie und Spielpädagogik. Aufgrund dieser Qualifikationen wird generell eine höhere Bezahlung geltend gemacht. Babysitterkurse werden u.a. an Volkshochschulen und von Kirchen angeboten sowie von verschiedenen Sozalträgern (Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiterwohlfahrt (AWO),  Johanniter, Malteser).

Aufgabenstellung

Die Bezahlung ist auch von der Aufgabenstellung abhängig. Ist das Kind besonders pflegebedürftig oder sollen zusätzlich Aufgaben im Haushalt erledigt werden, sind höhere Stundensätze zu erwarten. Bei regelmäßiger Betreuung, z.B aufgrund der beruflichen Tätigkeit der Eltern, wird der Stundensatz niedriger angesetzt als bei einer spontanen Notbetreuung.

Regionale Unterschiede

Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass in Großstädten höhere Preise für die Kinderbetreuung verlangt werden, als auf dem Land. Dies entspricht dann der allgemeinen Lebensqualität in den Ballungsgebieten.

Versicherungkosten

Wer einen Babystiter für die Betreuung eigener Kinder beschäftigt, muss für eine gesetzliche Unfallversicherung für die betreuende Person sorgen. Der Babysitter selbst benötigt eine erweiterte Haftpflichtversicherung. Bei Auskunftsbedarf kann man an den zuständigen Unfallversicherungsträger oder an die Minijob-Zentrale wenden.

Weitere gute Hinweise gibt es hier!

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