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Männliche Erzieher verstärkt gesucht

„Kitas brauchen Männer!“ – Unter diesem Motto versuchte die Stadt Gelsenkrichen mit einer groß angelegten Kamapgne Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen. Plakate wurden überall in der Stadt angebracht, Sprechstunden eingerichtet, Besuche auf Berufsmessen organisiert und selbst vor den Heimspielen des FC Schalke 04 versuchten junge Männer andere Männer über den Beruf des Erziehers zu informieren und ihr Interesse zu wecken.

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Seit Start der Kampagne im Jahr 2011 ist der Anteil männlicher Erzieher in den Kindertagesstätten der Stadt um 346,2 Prozent gestiegen. Weniger bombastisch hört es sich an, wenn man die konkreten Zahlen liest: Aus gerade einmal 13 männlichen Fachkräften wurden innerhalb von dreieinhalb Jahren 58. Und dennoch ist das Ergebnis der Kampagne in Gelsenkirchen ein erfreuliches – und vielleicht auch ein Anlass für andere Städte, sich dieses Themas anzunehmen.


Bundesweit geringer Anteil

Denn auch in anderen Städten ist der Anteil männlicher Erzieher in Kindertageseinrichtungen verschwindend gering. Im vergangenen Jahr waren laut des Bundesfamilienministeriums 20.000 Männer in Kitas und Krippen beschäftigt, drei Viertel davon waren ausgebildete Fachkräfte. Der Männeranteil liegt damit gerade einmal bei 3,6 Prozent, was zwar im Vergleich zum Jahr 2011 eine Steigerung um 0,7 Prozent ausmacht, aber längst nicht dem entspricht, was sich Experten der Pädagogik und auch das Bundesfamilienministerium wünschen.

Schließlich sind Männer wichtige Bezugspersonen, als Väter in den Familien und durchaus auch in Kindertagesstätten. Sie bringen eine andere Konstitution mit, sind daher präsenter als es Frauen von ihrem Wesen her sein können und können sich durch ihre tiefere Stimme schneller Gehör verschaffen. Sie gehen anders mit Aggressionen um als Frauen, ihnen fällt es leichter mit Kindern umzugehen, die in dieser Hinsicht Defizite aufweisen und sie bringen eine natürliche Begabung dafür mit, Regeln aufzustellen und über deren Einhaltung zu wachen.


Männliche Erzieher in Städten besonders wertvoll

Insbesondere in Städten, in denen der Anteil alleinerziehender Mütter grundsätzlich sehr hoch ist, fehlen Kindern, vor allem im frühkindlichen Bereich, moderne männliche Rollenvorbilder und Bezugspersonen. Nach einer fundierten Ausbildung, wie sie etwa die WBS Schulen anbieten, können männliche Erzieher genau diese Rolle einnehmen und so ganz bewusst zur Entwicklung eines Kindes beitragen. Auch wenn es durchaus seine Berechtigung hat, dass Frauen in Kitas in der Mehrheit sind, so sind männliche Erzieher doch die perfekte Ergänzung, um eine optimale Betreuung von Kindern gewährleisten zu können.

Und zu diesem Schluss scheinen mittlerweile auch die meisten Kitas und Krippen in Deutschland gekommen zu sein. Denn aktuell wird bundesweit händeringend nach männlichen Erziehern gesucht. Wer sich als Mann also jetzt zum Erzieher ausbilden lässt, hat exzellente Aussichten, nach der Ausbildung sofort eine Anstellung zu finden – und die Chance, eigene Erfahrungen und Werte weiterzugeben und Kinder in ihrer Entwicklung so auf einen guten Weg zu bringen.

Kategorie: Allgemein
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