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Mütter im Stress

Pflege der Großeltern und des Babys unter einen Hut bringen

Mit den eigenen Eltern unter einem Dach leben: Was für frisch Verliebte wie eine absolute Horrorvorstellung klingt, bietet sich als gute Alternative an, sobald das junge Paar an die Familienplanung denkt. Denn dann ist nach der Babypause in der Regel die Betreuung durch die Großeltern gewährleistet und die junge Mutter kann relativ problemlos wieder in ihren Job einsteigen oder sich zumindest regelmäßige Freiräume für Sport und Hobbys verschaffen. Dieses Modell funktioniert meist auch ganz gut, sofern sich Eltern und Großeltern in wichtigen Fragen der Kindererziehung einig sind. Oft ist die ältere Generation bereits im Ruhestand, hat durch die Betreuung der Enkel eine erfüllende Aufgabe und kann zugleich ihre Tochter oder Schwiegertochter entlasten. Doch wenn die Großeltern selbst gesundheitliche Probleme bekommen oder gar zum Pflegefall werden, steht die Mutter vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wie soll sie die Betreuung ihres Kindes, die Pflege der Senioren und möglicherweise noch einen Job unter einen Hut bringen?


Stressfalle Familie?

Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa aus dem Jahr 2013 ergab, empfindet fast jede zweite Mutter das eigene Kind als Stressfaktor. Vor allem die Mehrfachbelastung durch Erziehung, Haushalt und Job macht den Müttern zu schaffen, wie etwa 75 Prozent der Befragten angaben. Neben der Mehrfachbelastung ist es die Sorge darum, dass das Kind krank werden oder sich verletzen könnte, Stress in Kindergarten und Schule oder finanzielle Probleme, die zu Streit in der Familie führen können und so die den Stress noch vergrößern.

Am meisten leiden berufstätige Frauen unter der Belastung in den eigenen vier Wänden. Im schlimmsten Fall kann dieser Stress zu Depressionen oder dem gefürchteten Burn-out führen. Umso wichtiger ist es für sie, von Zeit zu Zeit zu entspannen und dadurch den Stress abzubauen. Regelmäßige Pausen, auch wenn es nur wenige Minuten sind, können ebenso zum Stressabbau beitragen wie die richtige Atemtechnik und regelmäßige Auszeiten mit Freunden. Natürlich muss in dieser Zeit auch die Betreuung für das Kind gewährleistet sein, damit die Mutter ihre Auszeit richtig genießen kann.

 

Die Alternative Babysitter

Ein Babysitter bietet sich als Betreuung für den Kurzurlaub von der Familie als relativ günstige Alternative an. Finden lässt sich der passende Babysitter auf zahlreichen Börsen im Internet oder durch Empfehlungen im Freundeskreis. Damit sich das Kind auch bei einem Fremden sicher und geborgen fühlt und die Eltern ihre Auszeit richtig genießen können, ist es extrem wichtig, dass die Chemie zwischen Kind, Babysitter und Eltern stimmt. Für das erste Gespräch zum Kennenlernen sollten sich alle Beteiligten deshalb viel Zeit nehmen. Wenn der Babysitter dem Kind sympathisch ist, dieser gern Zeit mit Kindern verbringt und seine Aufgabe ernst nimmt, steht einer regelmäßigen Betreuung nichts mehr im Wege. Die Preise für das Babysitting halten sich zudem in einem überschaubaren Rahmen. Sie betragen üblicherweise zwischen drei und 12 Euro, hängen aber stark davon ab, in welcher Region die Eltern wohnen und ob der Babysitter noch zusätzliche Aufgaben übernehmen soll.

 

Wer pflegt die Senioren?

Schwieriger wird es hingegen, wenn die Großeltern als Betreuung ausfallen und selbst Pflege benötigen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Senioren eine schwere Operation hinter sich haben und erst allmählich wieder lernen müssen, alltägliche Dinge zu verrichten. In diesem Fall gerät die Mutter, die gleichzeitig ein kleines Kind und die Großeltern betreut, sehr schnell an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Hier helfen Anbieter wie die Altenhilfe der Stadt Augsburg. Im Rahmen der Kurzzeitpflege werden die Senioren individuell wieder auf ihr alltägliches Leben vorbereitet. In Anspruch genommen werden kann die Kurzzeitpflege auch, wenn die Senioren dauerhaft pflegebedürftig sind und zu Hause gepflegt werden. Dann sorgen Pflegeteams für die Senioren, wenn die pflegenden Familien einmal eine kurze Auszeit brauchen oder krankheitsbedingt ausfallen. Die Kosten für dieses Angebot werden zumindest teilweise von der Pflegekasse übernommen, sofern eine Pflegestufe festgestellt wurde.

Kategorie: Allgemein
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