Unterstützung für Alleinerziehende und Kinder
Frühkindliche Betreuung hat gerade für Kinder von Alleinerziehenden positive Auswirkungen. Dies belegt eine Studie, die Bundesfamilienministerin Kristina
Schröder am 29. März in Berlin vorgestellt hat. Unter anderem kann das Armutsrisiko, von dem Alleinerziehende überdurchschnittlich häufig betroffen sind, durch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung gesenkt werden.
“Unsere Familienpolitik richtet sich an alle Familien, gleich welcher Form. Eine gut ausgebaute, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung hilft Alleinerziehenden und ihren Kindern ganz besonders”, so Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.
Besserer Zugang zum Arbeitsmarkt
Die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt, dass ein flächendeckendes Betreuungsangebot 110.000 Alleinerziehende in Arbeit bringen könnte. Das Wohlergehen von 175.000 Kindern könnte so abgesichert werden. Besonders profitieren von einem flächendeckendem Betreuungsangebot Mütter mit Kindern im Alter zwischen einem und drei Jahren, deren Erwerbsbeteiligung von 32 auf 69 Prozent steigen könnte.
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